4. Tag
Vom BARRANCO-
3.950m zum KARANGA Camp 4.000m

 


Hochgebirgspflanzen

Senecien

Senecienwald

Kibo im Morgenlicht

Gruppenbild

Karanga Camp

Das Barranco Camp ist eines der schönsten überhaupt: Riesige Senecien und seltsame tropische Hochgebirgspflanzen schmücken die faszinierende Bergkulisse des schneebedeckten Kilimandscharo.

  

Barranco Camp 3.950 m          Karanga Camp 4000 m
Höhenunterschied
(2x Aufstieg auf etwa 4.300m):    600 m   Gehzeit: 4 Std.

In der Früh ist es wieder glasklar. Während die meisten nur zögernd die Hände in das eiskalte Wasser tauchen, nimmt Richard eine Dusche unter einem kleinen Wasserfall: brrrrrr frostige Bilder! Es erwartet uns ein "gemütlicher" Tag und wir können in Ruhe unsere Zelte abbrechen und auf die Morgensonne warten. Wir passieren einen faszinierenden Senecienwald und steigen dann über die hohe "Breakfast" Felswand auf, die uns auf etwa 4.300 m führt. Nach einer guten Stunde erreichen wir ein kleines Plateau mit einem einmaligen Blick zum Gipfel des Kilimanscharo: ein passender Ort für ein Gruppenbild. Bergauf und bergab, über raue Lavastufen, kleine Bächlein überquerend, zwischen Mooren, gelben Grasbüscheln und Strohblumen, geht es immer in östliche Richtung weiter. Plötzlich blicken wir in ein riesiges V-Tal, das Karanga Valley, wo wir nach einem steilen Abstieg unser vorletztes Camp erreichen. Nach dem üblichen Zeltaufstellen, gibt es heute ein warmes hervorragendes Mittagessen mit Kartoffeln und Gemüse. Am Nachmittag machen wir eine kleine Erkundungs- und Akklimatisationsrunde und steigen über sandige Moränen auf. An einem passenden Ort, nach einer kurzen philosophischen "Andacht" über das Wesen der Berge und des Bergsteigens, gibt es eine heimische Tiroler Marende. Speck, Hirschkaminwurzen (natürlich von unserem "Industriejäger"!), Almkäse und Schüttelbrot werden auf einer großen Steinplatte ausgebreitet und verzehrt. Am Abend beim Nachtessen ist dann der Hunger nicht mehr groß - nach der üblichen Suppe gibt es Spaghetti (!) - doch wir wissen inzwischen, dass sich die vielen Träger freuen wenn etwas in den Töpfen übrig bleibt!