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Das SHIRA CAMP
auf 3.800 m
Die steinreiche Landschaft, der offene Blick zum imposanten Gipfel
des Kibo und vor allem die immer dünner werdende Luft geben uns jetzt
so richtig das Gefühl auf dem Berg zu sein. Unser
phantastischer Lagerplatz ist eingebettet in eine leichte Mulde die
einer Schutzmauer gleich von markanten Lava-Felsen umgeben ist. Wir sind
schon am frühen Nachmittag im Camp und haben so genug Zeit alles in
Ruhe zu genießen. Popcorn und geröstete Erdnüsse werden uns zum Tee
serviert! Herrlich ist es hier! Großartig der Blick zum Mt. Meru
(4565m) der sich mächtig am Horizont erhebt! In der Abendsonne glitzern
silbern die Eisfelder der Südgletscher des Kibo. Zu unseren
Füßen, hinter dem watteförmigen Wolkenband des Urwaldes, liegt wie
ein braun-gelber Teppich die Savanne. Gerade beim Sonnenuntergang sitzen
wir in der gewohnten Runde beim Abendmahl. Schweigsam wird die
phantastische Stimmung wahrgenommen. Das Essen ist wieder schmackhaft
und reichhaltig. Kurz nach Verschwinden der Sonne wird es merklich
kälter und immer dunkler. Zwei unserer Träger werden sorgsam von Gerti
und Peter medizinisch versorgt: Der eine hat einen Malaria Anfall und
der andere ist höhenkrank. Beide werden am nächsten Tag wieder ins Tal
absteigen. Die Kälte treibt uns bald in die Zelte und es dauert nicht
mehr lange bis im stillen Camp die letzten Lichter erlöschen. Gute
Nacht! |